Media-Statements

 

alt

 

 

"Grözinger pflegt nicht nur ein eng umgrenztes Gärtlein, sondern agiert querbeet und durch – wandert die große weite Welt der Musik mit offenen Ohren, immer bereit, neue Erfahrungen zu machen.”

- Neue Zeitschrift für Musik (Schott)

 


"Grözinger setzt auf die Unmittelbarkeit musikalischer Erfahrung, auf Transfers, die sich aus dem programmatischen Zusammenhang erschließen. Er spannt Bögen zwischen verschiedenen Gattungen, Zeiten, ästhetischen Ideen, Philosophien. Er ist Spezialist der extravaganten Mixturen. Grözinger will junges Publikum mit einbeziehen und die Steifheit und Distanziertheit des Konzertbetriebs überwinden.

– Rainer Schlenz (SWR 2 / deutschlandfunk)

 

„Diese Konzerte haben überregionale Klasse, sind keineswegs elitär, stellen unbekannte Klangwelten vor und öffnen die Ohren.“

– Südwest Presse Ulm


„Ein Geschenk, nicht weniger, das war der finale Abend der Sternennächte, die eigentlich ob der dort gebotenen Qualität weit über Ulm und die Region hinausstrahlen sollten.“

– Südwest Presse Ulm Über die CD Terry Riley “In C” (WERGO)

 

"So ist diese Neueinspielung ein smartes und smoothes Teamwork des 21. Jahrhunderts, bestehend aus den acht Musikern des European Music Project sowie dem Duo von zignorii++, das elektronische Klänge beisteuert. Wer sich mit moderner Musik des 20. Jahrhunderts beschäftigen will, kommt um diese Aufnahme nicht herum. Wer wissen will, was vor Reich und Glass war, auch nicht. Und wer wissen will, woher Velvet Underground die Inspiration für ihre langen Stücke haben oder woher der durchgezogene Pianoton auf „I Wanna Be Your Dog“ von der ersten Stooges-LP kommt, erst recht nicht."

– Intro 5/02 Ralf bei der Kellen

 

"Aus den vielen Klangtropfen wird ein Klangstrom, der einen enormen Sog hervorruft, wenn der Hörer sich darauf einlässt. Joachim Glasstetter und Jürgen Grözinger haben nun mit dem Ensemble European Music Project dieses Pulsieren gut eine Stunde lang bravourös nei interpretiert. In keiner gut sortierten CD-Sammlung sollte Rileys Minimal-Urknall „In C“ fehlen."

– Der Spiegel /KulturSpiegel

 

"zignori++ erweisen sich in der Rolle der unterstützenden Pulsgeber als eine Art Teilchenbeschleuniger inmitten aus heutiger Sicht statischer Instrumentalparts. Elektronische Ride-Becken, Synthesizerklänge und Filter-Arpeggios umspülen die gleichförmigen Bewegungen und geben der Komposition an den entscheidenden Stellen einen vertrauten Anschein von Swing, eine Synkopierung, wie wir sie aus den Untiefen populärer Gebrauchsmusik der Clubs kennen. Mitnichten eine technoide Gleichschaltung, ein four to the floor, wo es nichts zu suchen hätte. Aber der Schritt, der hier getan wird, tut allen Befürchtungen zum Trotz gut. Nicht zuletzt, weil das musikalische Material keine Nachbearbeitung erfuhr, also nicht remixt wurde, sondern das elektronische Arrangement streng mit der Partitur, den Spielanweisungen und der Durchführung korrespondiert. »Falls gewünscht, können die Instrumente elektrisch verstärkt werden. Auch elektronische Tasteninstrumente sind willkommen«, hatte Terry Riley, der später selbst mit elektronischen Sythesizern arbeitete, in seinen Performing Directions geschrieben. EMP/zignorii++ haben ihn beim Wort genommen - wie ich finde, erfolgreich."

– SPEX 5/2002

 

"...Anders als in vielen früheren Bearbeitungen kommt diese Pionierarbeit des Vorreiters der Minimal Music hier ohne jeden Hippie- Muff daher. Das European Music spielte „In C“ mit akustischen Instrumenten und Computern ein, ohne damit Rileys Ideen aus den 60ern zu verbiegen(...) Digitale Patterns schleichen sich in Obertöne insbesondere der Streicher, verstärken sie und treten als eigenständige Sounds hervor. Resultat: changierende Klangtexturen voll immer neuer, faszinierender Farbnuancen."

–  Stereoplay 3/2002

 

"Dieses pulsierende Fortschreiten hat das Elektronik-Duo zignorii++ in ein elegantes, prickelndes Elektronikarrangement gepackt, das Rileys Werk sehr zeitgemäß erscheinen lässt."

– Rolf Thomas, JazzThetik

 

"This is a piece of music that helped change history: the philosopher's stone of early minimalism, or "systems music". A new recording by the European Music Project (...) on the Wergo label brings the work to life in a way that was impossible for its first performers and listeners. I know the work well, and once hoped to produce a recording of it. My first response was jealousy: this is the album I should have made, if only I'd got my act together! So my opinions are subjective. But I can say that this version is made with a great deal of respect and care, using technology to bring out qualities in the piece that have been hard to fathom in earlier versions, including the debut recording for Columbia Masterworks, an odd recording by the Shanghai Film Orchestra and an all- star bash on New Albion. (...)"

– John L.Waters, The Guardian, 2002

 

 

"...intime Korrespondenz mit dem Publikum, das fast ausnahmslos die Spannung mittrug... / Grözingers Bearbeitungen von Saties Ogives I-IV waren von besonderem  Reiz... 7 Die inspirierte Werkauswahl und Musizierweise hatten eine inspirierende Wirkung auf die Hörergemeinde, die mit langem Applaus herzlich dankte."

-  Rems-Zeitung, Europäisches Festival für Kirchenmusik, 2006

 

 

"Traumklänge der Percussion, effektvoll verwoben... / Musikalische Verflechtungen und Geräuschstrukturen äußerster Differenzierung und Komplexität... / Das ist ein faszinierendes Ineinandergreifen von Statik und Bewegung. Die vier spielen mit der Zeit und mit dem Raum. SDie verstehen es prächtig, aus parallelen Klangtexturen ein plastisches Gebilde zu formen, das auch in Momenten größter Turbulenzen durchsichtig bleibt. Ensemblemuskk mit Sinnlichkeit. Ein nahezu seismographisches Aufeinandereingehen. Strukturexperimente, die wellenartig heranrollen, stetig anschwellen, sich brechen, sanft wieder auslaufen und mit neuer Kraft aufbrausen. Intelligente Schlagwerkmusik aus den Tiefen des Bewusstseins gibt bes auch mit Grözingers Eigenkomposition im zweiten Teil. ..."

- Kaiserslauterer Wochenspiegel, 2006

 

 

"Klänge jenseits der Avantgarde. Das Ensemble European Music Project beeindruckte bei den Kasseler Musiktagen. ..."

- Hessische Allgemeine, 2006